Der Auftraggeber stellt für den zu versorgenden Zeitraum Futter, Streu und ggf. Medikamente zur Verfügung. Wenn dies nicht ausreicht, wird vom Tierbetreuer neues Futter/Streu gekauft und der Auftraggeber trägt die Kosten. In diesem Fall wird das Material sowie die Arbeitszeit in Rechnung gestellt. Darüber hinaus informiert der Auftraggeber den Tierbetreuer vor Beginn der Betreuung schriftlich (ausgefüllter Fragebogen) über alle notwendigen Details zu der Betreuung. Geschieht dies nicht besteht kein Anspruch auf eine Betreuung. Die Anmeldung zur Katzenbetreuung ist verbindlich. Die Auftragserteilung gilt als Anerkennung der AGB. Sobald ein Betreuungsauftrag persönlich oder per E-Mail von dem Auftragnehmer erteilt wurde, gelten die AGB als vertraglich vereinbart. Der Aufragnehmer ist berechtigt, Betreuungsanfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere dann, wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann.

Der Tierbetreuer versichert dem Auftraggeber den angenommenen Auftrag nach bestem Wissen und Können und allen bereit gestellten Mitteln zu erfüllen. Der Auftraggeber hat Sorge dafür zu tragen, diese Mittel bereit zu stellen. Die Versorgung der anvertrauten Tiere erfolgt mit größter Sorgfalt, ebenso das Agieren in den Räumlichkeiten des Auftraggebers. Eine Haftung des Tierbetreuers beschränkt sich ausdrücklich auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz. Anvertraute Dokumente und Schlüssel werden gewissenhaft verwahrt.

Kann ein Auftrag aus Krankheits- oder Kapazitätsgründen nicht ausgeführt werden, ist der Tierbetreuer berechtigt eine vertrauensvolle Person zu benennen, die den Auftrag erfüllt. Eine vorherige Absprache ist nicht notwendig, da nicht vorhersehbar. Kann ein Auftrag aufgrund einer Erkrankung des Tierbetreuers nicht geleistet werden besteht seitens des Auftraggebers keinerlei Anspruch auf Erfüllung oder Entschädigung. Bereits geleistete Zahlungen werden selbstverständlich erstattet.

Für den Fall einer Erkrankung des Tieres in der Betreuungszeit wird der Auftraggeber sofort telefonisch unterrichtet. Dieser entscheidet über den weiteren Verlauf. Bei einer tierärztlichen Versorgung trägt der Auftraggeber die Kosten der Behandlung sowie die Arbeitszeit des Tierbetreuers. Der Auftraggeber versichert dem Tierbetreuer, dass sein Tier gesund, dem veterinär medizinischen Standard entsprechend geimpft, ungezieferfrei und frei von ansteckenden Krankheiten ist. Als Nachweis dient der Impfpass. Dieser muss dem Tierbetreuer ausgehändigt werden. Geschieht dies nicht spätestens zu Beginn der Betreuung besteht kein Anspruch auf die Betreuung. Ferner werden die vertraglich fixierten Betreuungskosten in voller Höhe berechnet. Eine Haftung bei Erkrankungen, Todesfällen und Unfällen der betreuten Tiere ist ausgeschlossen. Gleichwohl bei Unfällen und Verschwinden von Freigängerkatzen sowie Verschwinden, Unfällen oder Verletzungen durch nicht ordnungsgemäß gesicherte Balkone/Terrassen oder Fenster. Fenster und Türen sind geschlossen zu halten und aufgrund der Verletzungsgefahr nicht zu kippen. Der Auftraggeber haftet auch während seiner Abwesenheit laut §833 Tierhaltergefährdungshaftung für alle durch sein Tier verursachten Schäden.

Der Auftraggeber begleicht vor Beginn seiner Abwesenheit die Hälfte der anfallenden Betreuungskosten. Wird die Summe per Überweisung beglichen, muss der Betrag 24Std. vor Beginn der Betreuung auf dem Konto des Tierbetreuers eingegangen sein. Bei Barzahlung muss die Summe im Voraus, jedoch spätestens zu Beginn der Betreuung beglichen worden sein.Andernfalls besteht kein Anspruch auf die Betreuung. Der Auftraggeber bezahlt dem Tierbetreuer nach der Rückkehr innerhalb der Zahlungsfrist per Überweisung oder bei Schlüsselrückgabe bar den Rest des fälligen Honorars. Die tatsächliche Endsumme wird auf der Rechnung ausgewiesen und richtet sich nach Betreuungszeitraum und Betreuungsaufwand und den tatsächlich in Anspruch genommenen Leistungen. Für den Kennenlerntermin wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10€ erhoben, falls in den darauffolgenden vier Wochen keine Betreuung stattfindet. Der Kennenlerntermin kann werktags erfolgen.

Sollte die Sicherheit des Auftragnehmers nicht gewährleistet sein durch aggressives Verhalten seitens der Katze, obliegt es dem Auftragnehmer eine Betreuung frühzeitig abzubrechen. Gleiches gilt für den Fall, dass bei einer der zu betreuenden Katzen eine ansteckende Krankheit auftritt. Es besteht kein Anspruch auf die Erstattung der vertraglich fixierten Betreuungskosten.Wird die Betreuung durch den Auftraggeber vorzeitig beendet, besteht gleichwohl kein Anspruch auf Erstattung der vertraglich fixierten Betreuungssumme.

Der Auftraggeber zahlt bis 8 Tage vor Betreuungsbeginn keine Stornierungskosten. Bei 7 bis 2 Tagen vor Betreuungsbeginn fallen 50% der Betreuungskosten an. Bei weniger als 2 Tagen vor Betreuungsbeginn fallen 100% der Betreuungskosten an. Diese Regelung gilt ebenfalls für Teil-Stornierungen.

Schlüsselrückgaben und -abholungen können werktags erfolgen. Der Schlüssel muss dem Tierbetreuer mindestens 24 Std. vor Betreuungsbeginn vorliegen. Andernfalls besteht kein Anspruch auf die Betreuung. Termine müssen mit einem Vorlauf von mindestens 5 Werktagen vereinbart werden. Der Auftraggeber trägt dafür Sorge funktionstüchtige Schlüssel bereit zu stellen. Sollte dies nicht der Fall sein und beispielsweise ein Schlüsseldienst gerufen werden müssen, trägt der Auftraggeber die Kosten für das Öffnen der Tür und das Anfertigen eines neuen Schlosses sowie etwaiger weiterer Kosten. Bei nicht persönlich erfolgten Schlüsselrückgaben wird keine Haftung übernommen.

Es besteht kein Anspruch auf die Betreuung zu einer bestimmten Uhrzeit. Einzig kranke Tiere, welche eine Medikamentengabe benötigen, werden nach Möglichkeit in einem Zeitfenster von 2 Stunden versorgt.

Der Auftraggeber verpflichtet sich den Tierbetreuer unmittelbar nach seiner Rückkehr telefonisch zu verständigen. Sollte diese ausserhalb der Geschäftszeiten liegen, erfolgt die Rückmeldung des Tierbetreuers am darauffolgenden Tag.


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