Stubenreinheit bei Jungkatzen


Von der Mama gelernt

Wie alle kleinen Kinder werden auch Katzenkinder im zartesten Alter von ihrer Mama versorgt. Die kümmert sich nämlich auch um die Stubenreinheit ihres Nachwuchses. Bis ins Alter von zehn Wochen säubert sie die Kleinen selbst. Sie putzt sie nämlich ganz gründlich, so, dass sich der Babyausflug auf die Katzentoilette erübrigt.

Minitoilette für Mini-Katzen

Bei der ersten Pfütze im Wohnzimmer (natürlich auf dem besten Teppich) sollten stolze Besitzer einer Katzenfamilie so langsam an eine Katzentoilette im Miniformat denken. Die Mini-Katzen müssen nämlich mit ihren kurzen Beinchen über den Rand steigen können. Dann geht es zur Sache. Der Nachwuchs wird ganz einfach von Frauchen oder Herrchen ins Katzenstreu gesetzt. Meistens sind die Kleinen so pfiffig, dass sie gleich beim ersten Mal auf der Katzentoilette wissen, worum es geht.

Kleine Ausrutscher?

Folglich sind weitere Pfützen auf wertvollen Teppichen nicht vorprogrammiert. Sogar das Verscharren der Geschäfte wurde den Katzenkids mit in die Wiege gelegt. Was sie als Jungtier gelernt haben, gilt für sie ein ganzes Leben lang: die absolute Sauberkeit. Sollte die Samtpfote einen anderen Platz als die Katzentoilette benutzen, dann gibt es dafür immer einen triftigen Grund. Entweder ist die Toilette schmutzig, oder die Streu gefällt ihr nicht. Im schlimmsten Fall hat sie eine organische Erkrankung.

Duftmarken als besonderes Kennzeichen

Die Ursache für ein solches Verhalten kann allerdings auch psychischer Natur sein, beispielsweise als Reaktion auf irgendwelche Veränderungen im Katzenleben. Sind Katze und Kater nicht kastriert, setzten sie oft Duftmarken an allen möglichen Stellen ab, nur nicht auf der Toilette, denn da würde sie ja keiner bemerken!